Frauen hinterm Ladentisch könnten Geschichten erzählen!!!

Mai 30th, 2008

Soeben gehört und sofort an Sie weitergeleitet, es gibt ja sonst nicht mehr so viel zu lachen!

Sie: “Egon² guck mal ein Ostmarkt - wolltest du nicht eine Tafel Schokolade?”

Er: “Klara³ das ist ein Laden der DDR - Artikel verkauft - in der DDR gab es doch keine Schokolade!”

*Belauschtes (darin sind wir Ossis doch so gut) Gespräch zweier älterer Bürger unseres gemeinschaftlichen Deutschlands!

(²,³) Namen von der Frau hinterm Ladentisch geändert)

…Frauen hinterm Ladentisch könnten Geschichten erzählen…!

Mai 15th, 2008

Bei manchen werden Sie sich fragen, kann das überhaupt so passiert sein? Aber ich  garantiere Ihnen, alles was Sie hier lesen werden, ist die Wahrheit. Ich hoffe, dass Sie nach dem lesen meiner kleinen Kolumne ebenso herzlich lachen können, wie ich. Denn die schönsten Geschichten schreibt ja nun mal das Leben!!!

Episode die 1. Wußten Sie, dass alle DDR - Bürger in einem großen KZ aufgewachsen sind? Nein? Dann folgt hier die Erklärung. Die DDR gab es eigentlich gar nicht - sie war nur eine weitere Sowjetrepublik! Die UDSSR nutzte die, doch nicht ganz - so kleine - DDR als größtes Straflager der Welt! Diese rührselige Geschichte ist im westlichen Teil Deutschlands weit verbreitet - und wenn man Verkäuferin in einem Ostprodukteladen ist, bekommt man sie doch rechthäufig sehr mitfühlend erzählt. Leider konnte mir noch keiner der zahlreichen Erzähler sagen, wo ich Haftentschädigung beantragen kann - immerhin war ich 15 Jahre, meiner Meinung nach, unschuldig inhaftiert. Vielleicht wissen Sie es.?! Herzlichst Ihre Frau hinterm Ladentisch

Whisky in der DDR

April 10th, 2008

Gab es in der DDR auch Whisky?

  

Nein, es ist eine Legende, dass alle „Blauen Würger“ oder „Goldi“ tranken oder dass „Timm´s Saurer“ – das Modegetränk aus dem VEB Schilkin, das die DDR überlebte – die einzige originäre Kreation war.

Auch trugen die Sorten nicht immer solche Tarnnamen wie ein Magenbitter aus Blankenbrg/Harz: „Stichpimpulibockforcelorum.“

 

Tatsächlich, in der DDR wurde Whiski gebrannt, und das nicht nur tief in den Provinzen des mittleren Ostens, sondern auch mitten im Herzen der Hauptstadt. „Goldener Stern“ aus dem VEB Bärensiegel Berlin, die 0,7 l Flasche zu 27 Mark, zum Beispiel.

 

Was gab es den noch so für Whiskysorten in der DDR? Wie war der Geschmack?

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Shopping im Osten

März 11th, 2008

Shopping…schon wieder so ein Anglizismus. Da müsste ich ja glatt mit “Intershop” beginnen. Also ich meine die Läden, wo man zu DDR-Zeiten rein ging und wo es immer so gut nach LUX-Seife gerochen hat. Spaß beiseite. Wer entsprechend harte Währung in Form von Forumschecks zur Verfügung hatte, der konnte sich dann und wann mal den ein oder anderen Luxusartikel aus westlicher Fabrikation gönnen. Die Masse nutzte aber Mangels Masse letztlich doch den guten alten “Konsum” oder ging in die “HO“. Letztere hatte den Ruf, zumindest anfangs, das etwas reichhaltigere und qualitativ bessere Sortiment zu haben als der Konsum. Im Laufe der Zeit hat sich dann doch alles angeglichen. Mir wars egal. Ich kannte nur die Waren aus dem Deli (delikat) und dem EX (Exquisit). Das waren die Geschäfte, wo es für reichlich Geld Dinge gab, die nicht immer nur Stangenware waren. Im “Deli” gabs die feinen Schmäckerchen für den Gaumen wie Ananas und Pfirsiche aus der Büchse und im “EX” wurden die Schuhe und das Jackett zur Jugendweihe erstanden. Irgendwann konnte auch mal eine Jeans Marke “Stone Washed” ergattert werden. Ok, ok. jetzt hab ich genug aufgeschnitten. Im Alltag bewegte ich mich dann doch eher in den Läden der erst genannten Kategorie. Als Stepke, (ich meine nicht die bekannte DDR Jeansmarke in Dunkelblau), war ich auch immer gern im Kaufhaus. Die hießen in der DDR ja alle irgendwie Centrum-Warenhaus, Konsument oder Magnet. Jedenfalls wurde dort im Musikregal immer akribisch nach Lizenz-Platten bzw. Kassetten für den Recorder gespäht. Jahre zuvor in der Spielwarenabteilung eher nach Schienen für die PREFO-Autorennbahn. Was für eine Freude wenn man einen Rundenzähler oder gar eine Kreuzung erhaschte. Ja manchmal hatte man auch Glück. Glück! - So paradox es klingen mag - Solche Erfolge beim Einkaufen brachten in der Tat Momente der Freude. Am meisten allerdings, wenn man dem Nachbarn im Konsum die letzte Flasche Radeberger vor der Nase weggekauft hat. Radeberger war schon damals Exportware und sehr begehrt. Apropos Nachbarn. Man sollte es sich nicht mit Ihnen verscherzen. Die immer wieder gelobte Solidarität untereinander bestand wirklich! Gab es in der Kaufhalle frische Erdbeeren oder Pfirsiche, als Alternative zu Staudensalat und Kohlrabi, dann klingelte es schon mal an der Tür. Die nette Nachbarin wars und gab Bescheid. Auf Grund solch einer Begebenheit musste ich mal 2 Stunden anstehen, da mich Mutter gleich los schickte zum Einkaufen. Wir waren leider nicht die einzigen im Wohngebiet, die von der exklusiven Warenlieferung Wind bekommen hatten. Ja, man könnte noch so viel schreiben, aber das hebe ich mir mal auf. Das solls für heute vorerst gewesen sein mit dem kleinen Exkurs des Einkaufens im Osten. Ist mehr Text geworden als geplant ;-) Gruß, Ossi Ostborn

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…und morgen wieder frische Semmeln im Konsum!

TV - Quiz

März 6th, 2008

Rätsel: Aus welcher TV- Serie (DEFA) stammt der Spruch:

  „Die bösen Taten zahlt ihr teuer,so fahrt dahin mit Rauch und Feuer.Eh nicht 200 Jahre schwinden,sollt keine Ruh im Grab ihr finden.Erlösung kann euch nur geraten,vollbringt ihr sieben gute Taten”?

Der schwarze Kanal

März 5th, 2008

Der schwarze Kanal war eine politisch-agitatorische Sendung des DDR-Fernsehens im Kalten Krieg. Der Titel der Sendung war in erster Linie Synonym für das „westdeutsche“ Fernsehen.Im „Schwarzen Kanal” wurden montagabends Ausschnitte aus dem Westfernsehen gezeigt und von Karl-Eduard von Schnitzler, der als SED-Hardliner galt, kommentiert. Stellvertretend agierte auch Heinz Grote, der jedoch einen weniger aggressiven Duktus pflegte.Intention der Sendung war es, so genannten Multiplikatoren (z.B. Offizieren der NVA, denen der Konsum westlicher Fernsehsendungen untersagt war, Lehrern, Journalisten) den Gehalt westlicher Nachrichten nebst ideologischer Interpretation zu präsentieren. Dabei wurden in propagandistischer Manier die westdeutschen Nachrichten- und Magazinsendungen ihrerseits als Propaganda des Klassenfeindes dargestellt. Spät nachts wurde diese Sendung wiederholt.Das Deutsche Rundfunkarchiv wirft Schnitzler vor, durch sinnentstellende Kürzungen von Szenen und speziell geordnete Abfolgen von Ausschnitten Aussagen manipuliert zu haben.Viele Zuschauer in der DDR empfanden die Darstellung als Propaganda. Karl-Eduard von Schnitzler, der ursprünglich beim Nordwestdeutschen Rundfunk arbeitete, war einer der bekanntesten Kommentatoren der DDR-Medien. Vom Westberliner Sender RIAS wurde der Schmähname „Sudel-Ede” geprägt, der in der DDR selbst aber nicht gebräuchlich war.Die Sendung wurde zeitweise, vor allem in den 1960er und Anfang der 1970er Jahre, in einigen Bereichen als eine Art Pflichtveranstaltung betrachtet. So wurde der Inhalt des „Schwarzen Kanals“ zum Beispiel im Politunterricht bei der Armee (NVA bzw. Grenztruppen) und für den Staatsbürgerkundeunterricht in der Schule verwendet. Das hing aber von den konkreten Lehrern und Schulen ab und war regional sehr unterschiedlich.Im Bezirk Dresden (unter DDR-Bürgern bekannt als das „Tal der Ahnungslosen”) und in anderen Orten, an denen kein Westempfang möglich war, bot der Schwarze Kanal zwar die Möglichkeit, wenigstens Ausschnitte aus Nachrichten von ARD und ZDF zu sehen, diese waren jedoch oft stark gekürzt und aus dem Zusammenhang gerissen, sodass sie kaum als Informationsquelle dienen konnten. Die Machart des Schwarzen Kanales setzte oft voraus, dass man die kommentierten Sachverhalte kannte bzw. die Beiträge im Original gesehen hatte, sie war insofern ein Affront gegenüber DDR-Bürgern ohne Westempfang.Die Sendung startete am 21. März 1960 und wurde am 30. Oktober 1989 im Zuge der politischen Wende abgesetzt.Viele Jahre später gab es noch einmal eine „Allerletzte” Sendung mit dem inzwischen arg gealterten „von Schnitz|”, wie der im DDR-Jargon oft genannt wurde, weil man nur bis dahin mithörte, bevor man den Kanal wechselte, die aber weder in Originalität noch an makaberer Deutlichkeit an die allwöchentliche Serie heranreichen konnte.

 

Als westdeutsches Pendant dazu gilt das ZDF-Magazin mit Gerhard Löwenthal im ZDF, das bis zum 30. März 1988 lief. Die Idee zu dieser Sendeform wurde von der in der Bundesrepublik ausgestrahlten Reihe „Die rote Optik“ übernommen, in der sich Thilo Koch mit der DDR-Fernsehpropaganda auseinandersetzte.

 

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KulturKunststattProra

Februar 28th, 2008

Was macht man bei schlechtem Wetter auf Rügen? Man besucht die Kultur-Kunststatt Prora. Der heutige Ortsteil von Binz sollte zu NS-Zeiten einst die „größte Ferienanlage Europas“ werden. Es entstand eine gigantische Anlage aus insgesamt fünf Gebäuden von je 500 Metern Länge. Die Ruinen der unfertigen Häuserblocks im Norden verleihen dem Gelände eine gespenstische Atmosphäre. Heute finden sich hier außerdem ein Eisenbahn- und Technikmuseum, die „KulturKunststatt Prora“ mit 28.000m ² Ausstellungsfläche, das Rügen- Museum und das Historische Prora- Museum. Ein Besuch lohnt sich. Noch ein kleines Rätsel: 

Wie wurde das Gelände zu DDR Zeiten genutzt?

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TV-Kult »Neues übern Gartenzaun«

Februar 26th, 2008

Am 01.03.2008, 10:15 - 11:10 Uhr, ist es wieder so weit. MDR sendet »Neues übern Gartenzaun« Seit der großen Doppelhochzeit in der Kleingartenanlage “Uhlenhorst” sind einige Jahre vergangen. Manfred muss sich nun als Vater von vier Kindern behaupten - eine Aufgabe, die ihm viel Geduld abverlangt. In der großen Familie geht es nicht immer ruhig und geordnet zu und ausgerechnet an Claudias Geburtstag kommt es zum großen Krach. Manfred vermisst eine Armbanduhr und verdächtigt Claudias Kinder des Diebstahls. Unterdessen beschäftigt die Nachbarn in der Gartenkolonie ein trauriger Anlass. Opa Treuholz, der alte Zirkusclown, ist verstorben. Um seinen Zirkuswagen gibt es heftige Debatten, denn einer der Kleingärtner will ihn für die Bienenzucht nutzen. Aber Bienen mitten in der Siedlung - kann das gut gehen? (Textquelle: MDR)

Rätsel: Wo war der Drehort?

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Heute Tag der Muttersprache ???

Februar 21st, 2008

Ich höre nur noch Denglisch! Nervt es euch auch? Ihr sitzt vorm Fernseher und  in einer “TalkRunde”  werden mal wieder  Wörter benutzt, die es in keiner Sprache dieser Welt gibt. Da wirds mir einfach “to much” ganz davon abgesehen das diese Leute meist total “over dress’d” sind. Das macht mich so crazy, dass ich erstmal Zeit zum Relaxen brauch, damit ich dann wieder fit am Start bin.  Als Begriff hat es Denglisch sogar schon in den „Duden“ geschafft. Dort wird er so erklärt: „Abwertend für deutsch mit (zu) vielen englischen Ausdrücken vermischt.“ Das erste Wort der Definition sagt bereits alles: abwertend!  Sollten wir nicht auch auf unsere Sprache stolz sein, so wie es die Engländer, Franzosen, Polen, Spanier und Italiener sind? Eure Meinung ist gefragt

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Lolek und Bolek

Februar 20th, 2008

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Lolek und Bolek (poln.: Bolek i Lolek) ist der Name einer polnischen Comicserie und mehrerer Zeichentrickfilme.Protagonisten sind die polnischen Brüder Lolek und Bolek, die der Zeichner Alfred Ledwig (1929–2006) im Jahre 1962 als Beitrag zu einer Ausschreibung schuf und 1963 per Vertrag an das polnische Trickfilmstudio in Bielsko-Biała lizenzierte. Zu Berühmtheit gelangten Lolek und Bolek durch eine langlebige Trickfilmserie, die 1964 mit dem preisgekrönten Kurzfilm Die Armbrust begann. Die Filme entstanden unter der Regie von Władysław Nehrebecki, der Leiter des Studios war, und wurden häufig von Leszek Mech geschrieben.Nachdem der Lizenzvertrag 1973 nicht mehr erneuert wurde, produzierte das Studio ohne Genehmigung des Schöpfers oder entsprechende Kompensation weitere Filme, die sich auch im Ausland großer Beliebtheit erfreuten. Mittlerweile gibt es diverse deutsche und polnische DVD-Editionen, während hinter den Kulissen seit nunmehr 20 Jahren ein bis zum Europäischen Gerichtshof vorgedrungener Rechtsstreit zwischen dem zuletzt in Leverkusen lebenden Sozialhilfeempfänger Ledwig, den Erben von Nehrebecki, dem Trickfilm-Studio sowie der Republik Polen, die die Figuren als nationales Kulturgut betrachtet, tobt.Das waren noch Zeiten ;)